
Zur Übersicht einmal, links im Bild, der Knochenaufbau von Becken und Hüften.
Alle Grafiken: FIWA-Verlag (für meine Zwecke angepasst), ansonsten extra vermerkt.
Diese und anderen Grafiken, wurden für meine Erfordernisse von mir bearbeitet und farblich verändert.
Ab dem mittleren Lebensalter bekam ich dauerhaft derart hohe Cortison-Dosen, dass meine Knochenfestigkeit in Gefahr geriet. Das war ab Anfang der 80-er Jahre und der medizinische Wissensstand war zwangsläufig nicht der von heute. Drei Stadien der Osteoporose werden unterschieden:
Durch ständige Einnahme von Kalzium-Präparaten in hoher Dosierung, wurde die beginnende Osteoporose gestoppt.
Die rechte Abbildung zeigt einen Oberschenkelhalzknochen. Einmal mit gesunder Knochensubstanz und daneben den osteoporös geschädigten Knochen mit einer Bruchstelle.
Darunter im selben Bild und als als Vergrösserung, links eine gesunde Knochensubstanz und rechts die kranke Knochensubstanz. Nicht mehr die Knochendichte, sondern die allgemeine Knochenfestigkeit, ist nun die Grundlage der Osteoporosediagnostik!
Die rechte Abbildung zeigt im Querschnitt ein Hüftgelenk. Sehr gut zu sehen ist das Ineinandergreifen von Schenkelhalskopf und Pfanne des Hüftknochens.
Im blauen Bereich sind deutlich die Gelenklippe und die Pfannenlippe zu sehen. Diese sollen, z.B. beim Sport, einem erhöhten Verletzungsrisiko unterliegen.
An dieser Stelle noch der Hinweis, dass bei mir seinerzeit noch das geringe Körpergewicht, quasi schon Untergewicht, als erhöhtes Risiko hinzu kam an Osteoporose zu erkranken.
Das linke Foto zeigt im Querschnitt eine durchgehend gesunde Knochensubstanz.
Gut zu sehen ist in dieser Abbildung die besonders dicke Aussenfläche des Knochens. Im Falle einer beginnenden Osteoporose, kann diese dicke Aussenfläche bei einer normalen Untersuchung der Knochendichte u.U. eine noch gesunde Knochensubstanz vortäuschen.
Das Bild zeigt eine homogene und dichte Trabekel-Architektur. Die heute zur Verfügung stehende modernste Untersuchungsmethode mit dem X-treme-CT, das in Deutschland leider (noch) nicht allgemein zur Verfügung steht, kann kranke Knochensubstanz jedoch früh entdeckt werden.
Voraussetzungen für einen gesunden Knochenstoffwechsel sind:
Diese Abbildung, ich habe sie mit einem gelben Hintergrund versehen, zeigt eine sehr stark zerstörte Trabekel-Struktur. Weiter ist zu erkennen, dass hier die Knochenaussenfläche, im Vergleich zur Abbildung beim gesunden Knochen davor, fehlt. Es ist die möglich gewordene herausgelöste Darstellung des inneren Knochenbereiches durch die virtuelle Knochenbiopsie.
Die kleinen grünen Bereiche in der Mitte des Knocheninneren, zeigen dichtere Bereiche in der umliegenden völlig zerstörten Trabekelstruktur.
Solche 3-D Darstellungen sind heute möglich, wenn in der Osteoporosediagnostik zur Knochendichte ein "Xtreme-CT Gerät" eingesetzt wird. Es ist die Vorraussetzung für die moderne virtuelle Knochenbiopsie. Ein immenser Fortschritt
Grafik: Unioeste Zur Veranschaulichung noch ein Grössenvergleich.
Grafik: CapSenior Gemäss der medizinischen Fachliteratur sind von Osteoporose (poröser Knochen) überwiegend Frauen betroffen.
Es ist die häufigste Stoffwechselerkrankung des Knochens. Da diese Erkrankung sehr langsam, aber stetig verläuft, wird häufig erst im fortgeschrittenen Lebensalter mehr dagegen getan.
Die beiden Grafiken zeigen anschaulich und selbsterklärend die Degeneration des Knochengerüstes.
Grafik: Osteoporose-Erlangen Nun noch zwei andere Ansichten, einen porösen Knochen betreffend.
Grafik: Endoportal Der Abschnitt einer Wirbelsäule in der linken Abbildung, ist durch die Beschriftung selbsterklärend.
Die rechte Grafik zeigt sehr deutlich eine zerstörte Knochensubstanz. Fatal ist i.d. Regel, dass der Mensch erst durch Schmerzen, im Rückenbereich und anderen Gelenken darauf aufmerksam wird.
Fatal ist ferner, so die Aussagen in medizinischen Schriften, dass bei einer normalen Röntgenuntersuchung eine Osteoporose erst bei einer Demineralisation zwischen 20 bis 40 Prozent der Knochendichte (bone mineral densyty = BMD) erkannt wird.
Allerdings ist vom "Kleinerwerden", vor allem beim Mann, nicht davon auszugehen, dass das Knochengerüst durch Osteoporose bereits schwer geschädigt ist. "Kleiner" wird der Mensch im Alter, allein durch allgemeine Abnutzungserscheinungen. Aber - das ist hier nicht mehr mein Thema.
Fazit für mich:
Weiterhin richtig ernähren und alles tun um einen Sturz zu vermeiden. Der Oberschenkelhalsbruch und seine Folgen bei einem alten Menschen, ist leider (nach Statistiken) mit einer nur noch geringen Lebenserwartung verbunden.
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Letzte Änderung: 14/01/2011 - 16:36 Uhr